Banner
Vorstandschaft im Jahr 2018
1. Vorstand:
2. Vorstand:
3. Vorstand:
 
1. Schriftführer:
2. Schriftführer:
 
1. Kassier:
2. Kassier:
 
1. Abteilungsleiter Fussball:
2. Abteilungsleiter Fussball:
 
Jugendleiter:
Maria Koch
Heinz Stützlein
Peter Fery
 
Daniel Schonunger
Nadja Mantel
 
Frank Helscher
Karl Dotzel
 
nicht besetzt
Andreas Röthlein
 
Matthias Ullrich
Chronik 1910 - heute
Gründungsaufzeichnung
Notiz: Genehmigung eines Radfahrvereins Buch.
Betreff
I. Am 24.August 1910 kamen wir in der Wirtschaft von Schmitt in Buch einige Herren zusammen, welche einen Radfahrverein notwendig hielten und einen solchen zu gründen beschlossen haben.
II. Dieser Radfahrverein soll den Zweck haben den wollten Herren als Radfahrer zu haben, sodass wir die Mitglieder stets in Geselligkeit zusammen zu halten: Einen Beschluss der Mitglieder und ihrer Angehörigen im Jahr verschiedene in Geselligkeit zu gehaltenen Trefflichkeiten beiwohnen zu können.
III. Nach einstimmigen Beschluss wurde der Verein als frei Begründet bezeichnet und unter den Namen Radfahrerverein Aurora Buch.
IV. Nachdem dieser Beschluss gefasst war wurde Michael Ort von den Anwesenden Herrn als erster diesem neu gegründeten Verein gewählt.
Gründungsvorstandschaft:
1. Vorstand: Ort Michael
2. Vorstand: Hüllmantel Georg
Kassier: Ort Franz I
Schriftführer: Orth Franz II
Fahrwart: Klemenz Christian
Ausschussmitglieder: Lenhardt Edmund
Ort Richard
Weber Johann
Lichtlein Johann
Vereinsdiener: Ort Adolf
1910
Am 27. August 1910 gründen elf radsportbegeisterte Männer einen Radfahrverein mit dem Zweck, den Mitgliedern und ihren Angehörigen Stunden der Geselligkeit zu bieten und darüber hinaus dem Radsport verbunden zu sein. Nach einstimmigem Beschluss erhält der Verein den Namen Radfahrerverein "Aurora" Buch. Gründungsmitglieder sind Michael Ort (erster Vorstand), Georg Hüllmantel, Franz Ort, Franz Orth, Christian Klemenz, Edmund Lenhardt, Richard Ort, Johann Lichtlein, Adolf Ort und Johann Weber.
1929
Zum ersten Mal wird im Protokollbuch das Waldfest erwähnt (15. Juni 1929). Es gehört inzwischen zu den Traditionsveranstaltungen des Vereins und wird stets am ersten und zweiten Pfingstfeiertag an der Abersfelder Straße durchgeführt. Während der beiden Weltkriege ruht das Vereinsgeschehen. Ein ehrendes Gedenken sei den gefallenen Mitgliedern gewidmet.
1950
Am 11. November wird der Verein unter dem Namen "Rad-und Sportverein" wieder ins Leben gerufen.
1953
Der damalige Vorstand Leo Streit ruft am 17. April bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung auf Drängen der fußballbegeisterten Jugend die Fußball- Abteilung des RSV ins Leben. Nach dem Beitritt zum Fußballverband und der Prüfung der Satzung durch den Landessportverband wird am 30. Juni 1953 der Spielbetrieb genehmigt. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten kann sich die junge Abteilung behaupten.
1957
Ein großer Tag für Buch Austragung der Bezirksmeisterschaft im Bergfahren Buch. Die Gemeinde Buch hat am 1. Mai einen großen Tag. Erstmals führt der Bezirk Schweinfurt im BDR eine Bezirksmeisterschaft im Bergfahren und damit eine Prüfung besonderer Art durch. Die Ausrichtung wurde dem RSV "Aurora" Buch übertragen, der die Meisterschaft am 1. Mai als "Engelbert-Wiener-Gedächtnisrennen" in drei Klassen startet. Engelbert Wiener, der verstorbene Schweinfurter Fahrradgroßhändler, wurde in Buch geboren. Als aktiver Rennfahrer gehörte er in den Jahren 1909 bis 1913 der damaligen Rekordmannschaft des RV "All-heil" Schweinfurt an, dessen langjähriger Vorsitzender er war. Die Strecke für das Rennen am Feiertag ist 4,5 km lang und führt über die 400 m lange, 16-prozentige Steigung am Steinberg. Die Startlisten der Amateure (A-, B- und C-Klasse) weist 17 Meldungen auf, in der Jungenklasse A nehmen 13 (darunter auch Bruno Pommer - Haßfurt, ein Bruder des Olympiasiegers Reinhold Pommer, in der Jugendklasse B 8 Fahrer teil, die jeweils mit zwei Minuten Abstand auf die Strecke gehen. Der Start erfolgt für die B-Jugend um 13 Uhr am Gasthaus Lutz in Obertheres, für die A-Jugend um 13:45 Uhr und für die Amateurklasse um 14:45 Uhr. Das Ziel befindet sich am Ortseingang von Buch. Während des zweistündigen Rennverlaufs unterhält die Kapelle Eisemann, Haßfurt, die Zuschauer. Um 16 Uhr beginnt der Festball. Auf Initiative von Lehrer Windfelder wird 1957 der Waldsportplatz mit großzügiger Hilfe der US - Armee weiter ausgebaut und am 3. August 1958 im Rahmen eines Pokalturniers seiner Bestimmung übergeben.
1966
Der Verein kann unter der Vorstandschaft von Ludwig Lamnek die sportbegeisterte Jugend von Sailershausen und Gresshausen gewinnen. Für die Saison 66-67 werden erstmals eine zweite Mannschaft und eine Jugendmannschaft zum Spiel gemeldet. Erich Ackermann betreut Jugend und übernimmt es, die Jugendlichen mit dem Auto zu holen und heimzufahren. Das ständige Training führt bald zu einer deutlich bemerkbaren sportlichen Steigerung.
1968
Der 1. Mannschaft gelingt die Vizemeisterschaft in der C-Klasse, erstmals steigt der RSV in die B-Klasse auf.
1970
Buch steigt wieder ab. In einer vom ersten Vorstand einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung wird einstimmig die neue Satzung angenommen und die Eintragung des Vereins ins Vereinsregister befürwortet. Da der Spielbetrieb auf dem alten Platz kaum noch aufrecht zu halten ist, wird der Ruf nach einem neuen Platz unüberhörbar. Der Erwerb von Grundstücken bei der 1964 begonnenen Flurbereinigung ermöglicht es dem Verein ein Sportgelände in Dorfnähe zu erhalten. Erich Ackermann übernimmt die Bauleitung. Mit Beginn des Schuljahres 69-70 eröffnet der Verein eine neue Abteilung, das Kinder- und Schülerturnen. Als Übungsleiterin stellt sich Frau Barthel zur Verfügung.
1971
Im neuen Anlauf erreicht der RSV die C- Klassen-Meisterschaft, der Wiederaufstieg ist geschafft. Im Juni beginnt die Firma Persch mit den Sanierungsarbeiten, und alle Vereinsmitglieder opfern ungezählte Stunden für den freiwilligen Arbeitseinsatz.
1974
Nach der Saison 74-75 muss die 1. Mannschaft die B- Klasse wieder verlassen, da zwei Nerven aufreibende Ausscheidungsspiele nicht den erhofften Sieg zum Klassenerhalt bringen.
1975
Vom 13.-17. Juni begeht der Verein sein 65-jähriges Vereinsbestehen mit der Einweihung des neuen Sportplatzes. Daneben wird ein Kinderspielplatz angelegt.
1976
Der Verein stellt eine Schülerfußballmannschaft auf. Erich Ackermann übernimmt die Betreuung.
1977
Der Ehrenvorsitzende des RSV, Leo Streit, stirbt am 6. 5. in Schweinfurt.
1978
Gerade richtig zum 25-jährigen Bestehen der Fußball Abteilung, was im Rahmen eines festlichen Pokalturniers vom 4.-6. August gefeiert wird, erringt die 1. Mannschaft wieder die C- Klassenmeisterschaft und steigt in die B - Klasse auf.
1980
Der Verein schafft sich eine neue Fahne an, die beim 70-jährigen Gründungsfest (13.-16. Juni) eingeweiht wird.
1981
Da der Unterricht in der Schule eingestellt wird, übernimmt der Verein das Gebäude und baut es mit Hilfe der Gemeinde teilweise um. Eine Bühne, Dusch -und Umkleideraum, eine Küche und eine Bar werden installiert. Christel Laufer übernimmt die Frauengymnastik, Christa Ackermann das Kinderturnen.
1983
Die Schule kann nun nach der Einweihung für Veranstaltungen aller Art genutzt werden. Der Turnsaal ist für den Sportbetrieb unentbehrlich.
1985
Der Verein beschließt eine Änderung der Satzung, um als gemeinnützig anerkannt werden. Vom 21.-23. Juni feiert der RSV sein 75-jähriges Jubiläum.
1988
Die erste Mannschaft verfehlt nur knapp den Wiederaufstieg in die B-Klasse. Die Baumaßnahmen für die Errichtung eines Tribünenhauses am Sportplatz laufen an.
1989
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wird Ludwig Lamnek für seine 25-jährige Tätigkeit als erster Vorstand geehrt.
1990
Der RSV feiert vom 13.-15. Juli sein 80-jähriges Gründungsjubiläum mit der Einweihung des neuen Tribünenhauses.
1991
Die A-Jugend wurde Meister in Spielgemeinschaft mit dem TV Obertheres.
1992
Rita und Rudolf Ort schließen aus Altersgründen das Dorfwirtshaus „Zur Rose". Der langjährige Vorstand Ludwig Lamnek tritt nach 28 Jahren von seinem Amt zurück und wird zum Ehrenvorsitzenden des Vereins ernannt. Erst in einer zweiten Sitzung wird Rainer Doppel zum neuen ersten Vorstand des Vereins gewählt, Klaus Koch bleibt weiterhin zweiter Vorstand. Die Planung für den Umbau der Schule in eine Vereinsgaststätte beginnen. Die Verhandlungen mit der Gemeinde bezüglich der Zuschüsse gestalten sich schwierig.
1993
Der RSV feiert sein 40- jähriges Bestehen der Fußballabteilung mit einem großen Pokalturnier. (16.-18. Juli). Nach 16 Monaten Umbauzeit wird die neue Gastwirtschaft in der ehemaligen Schule in Buch an den RSV übergeben und feierlich eingeweiht. Die Sportheim-Gaststätte des RSV ist jetzt die einzige Gastwirtschaft in Buch. Vor nun an entwickelt sich die Gastwirtschaft zu einer finanziell sehr wichtigen Einnahmequelle des Vereins, besonders aufgrund der zahlreichen von Maria Koch vorbereiteten Feiern (Kirchweih).
1994
Zum Waldfest werden einige der Stände im Wald fest installiert bzw. Bodenplatten betoniert und Überdachungen angebracht. Die wochenlangen Arbeiten werden unter der Regie von Dirk Männling und Robert Heinisch durchgeführt. Josef Lenhardt, über viele Jahre hinweg Kassier des Vereins, stirbt unerwartet am Beginn des Jahres. 2. Vorstand Klaus Koch führt die Kasse bis zur Jahreshauptversammlung kommissarisch weiter. Am Karfreitag wird der langjährige zweite Vorstand Klaus Koch zum 1. Vorsitzenden des RSV gewählt. Der erste Vereinscomputer wird angeschafft. Unsere A-Junioren erspielen sich die Vizemeisterschaft in Spielgemeinschaft mit dem TSV Wülflingen und steigen in die Kreisliga auf.
1995
Schiedsrichterkabine, Vereinszimmer und Leergutraum werden im Vereinsheim ausgebaut und eingerichtet. Robert Heinisch, Dirk Männling, Frank Helscher, Klaus Koch, August Helscher und weitere Vereinsmitglieder legen kräftig Hand an. Für die Abwicklung des Wirtschaftsbetriebs in der RSV- Gaststätte wird eine Gesellschaft (GbR) gegründet. Die Gesellschaft besteht aus den Mitgliedern der Vorstandschaft. Die Vereinswirtschaft wird mit einem Fernseher und einem Premiere-Decoder ausgerüstet.
1996
Die Vorstandschaft beschließt, dass auch der zweite Kassier und der zweite Schriftführer ebenso wie der Jugendleiter und der Fußballabteilungsleiter stimmberechtigt an der Vorstandssitzung teilnehmen. Unter Trainer Edmund Gütlein erringt die erste Mannschaft die C-Klassen - Meisterschaft Gruppe 20 und steigt in die B - Klasse auf.
1997
Nach langen Querelen wird die rückwärtige Wand des Saals durchgebrochen, damit mit der Renovierung des Saals die gesamte Fläche des Geschoßes genutzt werden kann. Viele Vereinsmitglieder, vor allem die jungen Fußballer, beteiligen sich in Zusammenarbeit mit der Vorstandschaft vorbildlich an den Arbeiten.
1998
Die Vorbereitungen zum Bau eines neuen Verkaufsstandes am Sportplatz beginnen. Die großzügige finanzielle Unterstützung der Gemeinde, die die Materialkosten übernimmt, und der unermüdliche Arbeitseinsatz der Mitglieder ermöglichen die komplette Renovierung des Turnsaals in der alten Schule. Unter anderem setzen sich Holger Böhnlein und Bernd Männling, zusammen mit weiteren Helfern und den Vorständen Robert Heinisch, Dirk Männling sowie Klaus Koch ein. Josef Wohlfahrt und Edwin Stühler werden zu Ehrenmitgliedern ernannt.
2000
Auch in diesem Jahr tut sich einiges, was ohne die tätige Mithilfe freiwillige Helfer und der Unterstützung der Gemeinde nicht hätte durchgeführt werden können: neben dem Saal befindet sich nun eine neu eingerichtete moderne Dusche und ein Umkleideraum für die erste Mannschaft. Die Spieler der ersten Mannschaft sowie im besonderen Weisensee Frank, Albert Markus, Stühler Jürgen, Thomas Mantel , Alexander Mantel, Heinisch Jürgen und die Vorstände Robert Heinisch, Helscher Frank ,Dirk Männling sowie Klaus Koch engagieren sich viele Stunden und Tage lang. Ein gebrauchter Schlepper mit Mähwerk wird auf Vermittlung von August Helscher vom Kreis Hassberge erworben. 1000m Drainage werden auf dem Spielfeld von Robert Heinisch, Dirk Männling, Frank Helscher, August Helscher und Röthlein Ewald verlegt, um die Feuchtigkeit abzuleiten. Die Vorbereitungen für den bereits 1988 von dem damaligen Vorstand und jetzigen Ehrenvorstand Ludwig Lamnek mit Umsicht und Weitblick angestrebte Bau eines weiteren Spielfeldes unterhalb des jetzigen Platzes soll von einem Bauausschuss geplant und durchgeführt werden. Erich Ackermann, Jochen Dittmar, Günter und Jürgen Stühler sowie Heinz Stützlein werden von den Mitgliedern in den Bauausschuss gewählt. Der Pachtvertrag ist unterzeichnet, mit dem Bau kann bald begonnen werden. Der Neubau des Platzes hat nichts mit der derzeitigen Situation der ersten Mannschaft und einem potentiellen Aufstieg zu tun. Der Platz ist dringend notwendig, um den Hauptplatz zu entlasten. Die Vorstandschaft beschließt einstimmig, den neuen Fußballplatz DIN-gerecht zu bauen. Jochen Dittmar holt neben dem ersten Angebot für eine Brunnenbohrung incl. Ausbau und Pumpe (DM 45830 der Fa. Übel) noch weitere Angebote ein, auch weitere Angebote anderer Baufirmen. Die Vorstandschaft nimmt einstimmig den Vorschlag des Vorstands an, dem Bauern Weth DM 1000.- als Verdienstausfall für das Baugelände zu bezahlen, so dass die Arbeiten schon im Jahr 2001 beginnen können. Die erste Mannschaft wird Meister und steigt unter Trainer Lothar Männling erstmals in die Kreisliga auf. Der Bürgermeister lässt die defekten Fenster des Gebäudes erneuern.
2001
Die Baumaßnahmen für den neuen Platz laufen an, die Zuschüsse sind zugesagt. Nur die wenigsten können sich vorstellen, was für ein bürokratischer Aufwand betrieben werden musste, um die nötigen Anträge auf den Weg zu bringen, und alle notwendigen Anträge, Ausschreibungen und Formulare, die die gesamte Vorstandschaft und der Bauausschuß lückenlos und sorgfältig erarbeitet haben. Die F-Junioren werden Meister der Gruppe 7 und VR-Pokalsieger. Die D-Junioren Buch-Abersfeld erringen den 1. Platz. Brigitte Ackermann, Helga Bröckelmann, Berthold Mantel, Werner und Konrad Zwierlein werden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Für 40-jährige oder längere Mitgliedschaft werden geehrt: Dotzel Werner, Klemenz Manfred, Mantel Helga, Mantel Robert, Ort Manfred, Pischel Horst, Prasser Erich, Thiel Rudolf, Weisensee Heinz. Der neue Platz wird mit einem Tiefbrunnen gebaut. Eigenleistung wird groß geschrieben. In 96 m Tiefe findet der Brunnenbohrer Wasser. Im Herbst wird der neue Rasen angesät.
2002
Lehrer Erwin Windfelder, Gründungs- und Ehrenmitglied, verstirbt am 1.6.2002. Auf seine maßgebliche Initiative hin wurde 1957 der Waldsportplatz mit großzügiger Hilfe der US - Armee weiter ausgebaut und am 3. August 1958 im Rahmen eines Pokalturniers seiner Bestimmung übergeben. In den 50er Jahren war Erwin Windfelder außerdem Schriftführer des RSV Buch, wie seine zahlreichen Einträge in den Chroniken des RSV Buch zeigen. In dieser Zeit war er für die Durchführung vieler gesellschaftlicher und kultureller Veranstaltungen wie Lichtbildervorträge und Weihnachtsfeiern verantwortlich. Ein Eintrag in der Chronik vom Jahr 1960, geschrieben vom damaligen Vorstand Leo Streit, bezeichnet Erwin Windfelder als Seele des Vereins. Die 1. Mannschaft steigt wieder in die Kreisklasse Ost ab. Die Planung für die Jubiläumsfeiern anlässlich der Einweihung des neuen Platzes und des 50-jährigen Bestehens der Fußballabteilung nehmen Konturen an. Der Festausschuss unter Leitung von Wilfried Werner konstituiert sich, zwei Planungsteams werden aufgestellt und treffen sich ab Sommer 2002 in regelmäßigen Abständen. Bei Hallenturnieren im Winter, Pokalturnieren im Sommer und der Punkterunden im Frühjahr und Herbst spielen auch die Jugendlichen fleißig mit. Mit einer Meisterschaft schloss die U 13 die Punkterunde ab. Zum wiederholten Mal feiern Familien des RSV Sylvester im Sportheim.
2003
Das beginnende Jahr steht im Zeichen der Organisation des Jubiläums. Die Vorbereitungen kommen in das Endstadium. Die Konzeption der Festschrift ist dank der unermüdlichen Arbeit Marco Kochs am PC abgeschlossen, die Zahl der Anzeigen ungewöhnlich hoch. Der Verlauf der Feiern steht fest , die eingeladenen Mannschaften haben fast vollständig zugesagt, die vorgesehenen Gäste zum Kommersabend, zum Festzug und zur eigentlichen Einweihung wurden namentlich festgehalten, angeschrieben und eingeplant. Die Bands und Kapellen sind verpflichtet, die Straßensperrung beantragt. Auch die Presse ist informiert und eingeladen. Jetzt werden nur noch die Einteilungen der einzelnen Stände bzw. der Helfer vorgenommen, dann ist die Planung insgesamt und somit ein großes Stück Arbeit des Ausschusses unter der Leitung von Wilfried Werner abgeschlossen. Die Zwischenbilanz der Eigenleistungen am Sportplatzbau: 1. Robert Heinisch 224,0 Std. 2. Erich Ackermann 199,5 Std. 3. August Helscher 197,5 Std. 4. Frank Helscher 174,5 Std. 5. Henri Helscher 170,5 Std. Insgesamt 966 Stunden nur für diese 5 Personen. Weitere 47 Helfer haben insgesamt 1430 Std. Eigenleistung erbracht. Die Vorstandschaft beschließt einstimmig auf Anregung von August Helscher, einen Vertikutierer zum Preis von ca. 4100 Euro anzuschaffen. Die nunmehr zwei Rasenplätze machen ein solches Gerät notwendig. Der Monat Juli gehört den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Fußballabteilung und der Einweihung des neuen Spielfeldes. Weit über die Grenze des Landkreises hinaus ist die Information gedrungen, dass in Buch gefeiert wird. Aus nah und fern kommende Gäste und feiern vier Wochen lang mit den einheimischen Mitgliedern des Vereins, was das Zeug hält. Nach dem feierlichen Kommersabend, an dem zahlreiche Vereinsmitglieder und Vereinsfunktionäre für ihre langjährige Tätigkeit bzw. Mitgliedschaft geehrt werden, wird von der Raiffeisenbank Fußballturnier der Jugendmannschaften in Buch durchgeführt. Den Höhepunkt der Veranstaltungen bildet das Fußballturnier der Mannschaften aus der Verwaltungsgemeinschaft, der fantastische und hervorragend organisierte Festzug durch das ganze Dorf, mehrere Musikveranstaltungen im Festzelt (Push, Die Hambacher) sowie die feierliche Einweihung des neuen Spielfeldes durch unseren Pfarrer Kunkel. Auch ein Seniorennachmittag findet im Festzelt statt. Filme, Bilder, Zeitungsartikel usw. finden sich in den einschlägigen Jahrgängen der Chronik bzw. auf dem jeweiligen Speichermedium des Vereinscomputers für das Jahr 2003.
2004
Die Renovierung des Hauptspielfelds wird unter Leitung von Jochen Dittmar geplant und in Angriff genommen. Nach Angaben des Architekten beträgt der Preis für die Restaurierung des Platzes insgesamt 33.000 € eingeschlossen die neue Beleuchtung. Doris Ulrich und Melanie Prasser sowie Hilde Prasser erklären sich bereit, ab Januar das Kinderturnen zu übernehmen.
2005
Der RSV zählt ca. 270 Mitglieder aller Altersgruppen. Das derzeitige Angebot ist umfangreich. Die D/E/FJugend spielt Fußball, teilweise in Spielergemeinschaften bei umliegenden Vereinen, die C-Junioren spielen in Buch. Unsere erste Mannschaft hat sich stabilisiert, trotz des unglaublichen Verletzungspechs von Stammspielern, und spielt in der Tabelle gut mit, die zweite kämpft mehr mit Personalproblemen als mit dem Gegner, aber das Problem haben inzwischen viele Vereine. Die Dartgruppe ist etabliert und in zunehmendem Maß erfolgreich. Zwei Damengruppen betreiben nach wie vor Gymnastik und Aerobic und auch die Kinderturngruppe konnte nach dem Wechsel der Gruppenleiterin reaktiviert werden, weil offensichtlich doch wieder genug kleine Kinder da sind. Der Gemeinderat wird über das undichte Dach informiert, das dringend repariert werden muss. Die Asbestbelastung erfordert den Einsatz eines Fachunternehmens.
2006
Der Verein installiert eine Solaranlage auf dem Dach des Vereinsheims.
2007
Der RSV hat 264 Mitglieder aller Altersgruppen, davon 59 Kinder und Jugendliche, das sind etwa 22 % der Mitglieder, in der Gruppe der Ü 40 122 Mitglieder, also 46 % des Bestands. Die Junioren spielen in SG mit Abersfeld, die U-13 und U-15 ist aus der Kreisliga Schweinfurt abgestiegen. Die A- und B-Junioren spielen in Buch, die C-, D- und F-Junioren in Abersfeld. Die erste Mannschaft hat in diesem Jahr erhebliche Schwierigkeiten, verletzungsbedingte Ausfälle haben deutlich beeinträchtigt, wir kämpfen gegen den Abstieg, halten jedoch am Ende mit vereinten Kräften knapp die Klasse. Die zweite Mannschaft musste einige Male Spiele ausfallen lassen, was zu bisher ziemlich teueren sportgerichtlichen Mahnbescheiden und Geldbußen für den Verein geführt hat, drei Dartmannschaften sind etabliert, erfolgreich, und eine wahre Bereicherung des Vereinsgeschehens, auch aufgrund der Wettkämpfe, 2 spielen in der A-Klasse, eine in der C-Klasse, und sie alle umfassen zusammen ca. 30 Spieler, zwei Damengruppen betreiben nach wie vor Gymnastik, die jungen Mädchen können neuerdings Aerobic-Tanz üben, und die Kleinsten werden ebenfalls intensiv und sorgfältig beim Turnen betreut. Die Stromversorgung des Sportplatzes wird unter Regie und Organisation von Robert Heinisch durchgeführt.
2008
Das Rauchverbot für Gaststätten greift auch in Buch. Im RSV-Heim wird nicht mehr geraucht. Der RSV erhält in einer Feierstunde im Vereinsheim am 13.9.2008 aus den Händen von KEAB Ludwig Vogt die begehrte „Silberne Raute“. Der Festausschuss nimmt unter Leitung von Jochen Dittmar die Arbeiten zur Planung des 100 -jährigen Vereinsjubiläums im Jahr 2010 auf. Beamer und Großleinwand werden angeschafft und im Nebenraum der Gaststätte installiert.
2009
Die Vereinssatzung wird geändert und den neuen Gegebenheiten (Euroumstellung, Umstrukturierung der Vorstandschaft bzw. Vereinsausschuss) angepasst. Das Registergericht Bamberg sowie das Finanzamt Schweinfurt erhoben nach Einsichtnahme in die neue Satzung keine Einwände gegen diese Änderung. Vereinsmitglied und Kinderübungsleiterin Christina Stützlein wird mit ihrer Tanzgruppe der Tanzschule „ON POINT“ Weltmeisterin im HIPHOP. Charles Calhoun wird Trainer der 1. Mannschaft.
2010
Die erste Mannschaft hat in der laufenden Saison 09/10 enorme Schwierigkeiten, die Abstiegsplätze zu vermeiden. In seiner Weihnachtsansprache fordert Vorstand Klaus Koch dazu auf, alle Kräfte zusammenzuraffen, um nicht gerade im Jubiläumsjahr 2010 abzusteigen. Ehrenmitglied Werner Zwirlein verstirbt im Januar nach langer Krankheit. Die Planungen für das Jubiläum gehen in die heiße Phase, die Anzeigenkampagne für die Festschrift, hergestellt unter der Leitung von Marco Koch und der Mithilfe von Heinz Stützlein, Maximilian Ort, David Mantel läuft sie ihrem Ende entgegen. Die Ehrengäste für den Kommersabend sind eingeladen, Schirmherr Ludwig Vogt muss wegen schwerer Erkrankung absagen. Die Vorstandschaft beschließt einstimmig, Hermann Gensler und Otto Barthelmes am Kommersabend zu Ehrenmitgliedern zu ernennen. Geehrt werden sollen am Kommersabend außer den an der Planung des Jubiläums beteiligten Mitgliedern (Festausschuss) über 70 Vereinsmitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft. Für über 25 Jahre Mitgliedschaft Bohnengel Anneliese, Karmann Dieter, Karmann Sigrid, Heinisch Sigrid, Helmerich Heike, Rauch Dieter, Mantel Anna, Mantel Elvira, Röthlein Ewald, Schonunger Edwin, Helscher Gerda, Wurst Sonja, Helscher Frank, Röthlein Rita. Für über 30jährige Mitgliedschaft Dotzel Karl, Stühler Jürgen, Heinisch Lothar, Heinisch Robert, Heinisch Edgar, Laufer Ingo, Männling Lothar, Mantel Dieter, Mantel Edwin, Mantel Norbert, Mantel Bernhard, Sebastian Dieter, Stühler Peter, Wagenhäuser German, Röthlein Edgar, Schonunger Christa, Weinig Peter, Koch Linda, Koch Maria, Prasser Maria, Schleyer Elfriede, Krug Rudolf, Ort Günter, Ort Andreas, für über 40 Jahre Mitgliedschaft Barthelme Otto, Barthelme Brunhilde, Bohnengel Hubert, Fuchs Erich, Gensler Hermann, Bröckelmann Helga, Mantel Kilian, Vogel Hermann, Wagenhäuser Hubert, Lehnhardt Karl-Heinz, Ullrich Hubert, Schneiderbanger Artur, Ort Anton, Prasser Erich, Ort Reinhold, Mantel Winfried, Heinisch Hans, Heinisch Robert, für über 50 Jahre Mitgliedschaft Ackermann Brigitte, Ackermann Erich, Wohlfahrt Josef, Zwirlein Werner postum, Mantel Berthold, Stühler Edwin, Mantel Helga, Weisensee Heinz, Mantel Robert, Klemenz Manfred, Thiel Rudolf, für über 60 Jahre Lamnek Ludwig, Ort Rudolf sen., Heinisch Oskar, Wilczek Walter, für besondere Verdienste Bohnengel Hubert, Helscher Henry, Helscher August, Laufer Christel, Koch Maria, sowie die Vorstandschaftsmitglieder Fery Peter, Männling Dirk, Heinisch Robert, Brech Bernhard, Ort Anton, Helscher Frank, Koch Klaus. Am Ende einer spannenden Saison steigt die 1. Mannschaft unglücklich in die A-Klasse ab. In der ersten A-Klassensaison seit 15 Jahren peilt der RSV den direkten Wiederaufstieg an.
2011
Die erste Mannschaft erreicht nach langem Kopf an Kopf rennen den 2. Platz in der A-Klasse 6, hinter dem Meister aus Ottendorf. Im Relegationsspiel um den Aufstieg in die Kreisklasse wird die SG Zell/Weipoltshausen/Madenhausnen am 04.06.2011 in Schonungen mit 3:1 bezwugen, der direkte Wiederaufstieg ist perfekt!